Elisabeth Heinemann beim mdp
Julia Kleissl

ELISABETH HEINEMANN: DIE DIGITALE LEICHTIGKEIT DES SEINS

Das Buch zum Kabarettprogramm von „Frau Professor“

„Gehen Sie mal durch die Innenstädte nicht nur großer Metropolen. Das ist ein Parcoursritt zur Vermeidung von Zusammenstößen mit Smartphone-Benutzern. Die Orthopäden freut’s. Was früher der Tennisarm war, ist heute der Smartphone-Daumen. Und die wachsende Anzahl von Bandscheibenvorfällen in der Halswirbelsäule lässt jeden Physiotherapeuten frohlocken. Wussten Sie, dass 80 Prozent der Deutschen ihr Handy nachts mit ins Schlafzimmer nehmen? Die Zahl der Damen, die ihren Ehegatten bei sich im Schlafgemach haben, liegt mit 65 Prozent deutlich darunter. Weitere 80 Prozent schauen morgens auf ihrem Smartphone in den ersten 15 Minuten nach, ob es etwas Neues auf Facebook, WhatsApp, in den E-Mails oder auf BILD.de gibt. Der Prozentsatz der Damen, die in der ersten Viertelstunde des Tages kontrollieren, ob ihr Gatte noch neben ihnen liegt, ist hingegen nicht bekannt.“

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