Prof. Dr. Bernhard Pörksen |
Medienwissenschaftler, Kommunikationsexperte, Bestsellerautor
Bernhard Pörksen ist international einer der profiliertesten Kommunikationsexperten und ein gefragter Experte für Medienwandel, digitale Öffentlichkeit, Krisen- und Reputationsmanagement sowie die Dynamik von Skandalen im digitalen Zeitalter. Als regelmäßiger Kommentator und Diskussionsteilnehmer prägt er seit Jahren die medienpolitischen Debatten in Deutschland, Österreich und der Schweiz und ist in Formaten von DIE ZEIT, DER SPIEGEL, Cicero sowie im öffentlich-rechtlichen Rundfunk präsent.
Seit 2008 ist Bernhard Pörksen Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Für seine herausragende Lehrtätigkeit und die Verbindung von wissenschaftlicher Exzellenz mit gesellschaftlicher Relevanz wurde er zum „Professor des Jahres“ gewählt und mit dem Erich-Fromm-Preis ausgezeichnet. Zuvor lehrte und forschte er unter anderem an den Universitäten Hamburg, Münster und Greifswald und habilitierte sich im Fach Kommunikations- und Medienwissenschaft.
Bekannt wurde Bernhard Pörksen insbesondere durch seine Analysen zu den gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung („Die große Gereiztheit. Wege aus der kollektiven Erregung“) sowie seine Bücher mit dem Physiker Heinz von Foerster („Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners“) und dem Kommunikationspsychologen Friedemann Schulz von Thun („Kommunikation als Lebenskunst“).
In den vergangenen Jahren forschte Bernhard Pörksen intensiv im Silicon Valley und war Fellow des Thomas Mann House in Los Angeles. Sein aktuelles Buch „Zuhören. Die Kunst, sich der Welt zu öffnen“ (Hanser Verlag) rückt eine zentrale Kompetenz in den Mittelpunkt, die im Zeitalter permanenter Öffentlichkeit zunehmend verloren geht – und zugleich neu erlernt werden muss.
Ob es um den konstruktiven Umgang mit medialen Krisen, den Wandel von Gesprächsfähigkeit in Organisationen, die Kunst des Zuhörens oder die Mechanismen öffentlicher Empörung geht: Bernhard Pörksen verbindet analytische Tiefe mit hoher Verständlichkeit und einem dialogischen Stil, der Orientierung bietet. Seine Vorträge eröffnen neue Perspektiven auf Kommunikation, Verantwortung und Führung im Zeitalter digitaler Daueraufmerksamkeit und machen ihn zu einem gefragten Redner für Unternehmen, Institutionen und gesellschaftliche Entscheider:innen.
„Ohne wirkliches Zuhören gibt es kein Gespräch, keine wirkliche Begegnung, keinen ausreichend respektvollen Streit, keine gelingende Versöhnung. Das Zuhören ist, fernab des Rampenlichts und der großen Bühne, die den charismatischen Redner feiert, die stille Supermacht der Kommunikation.“ (Bernhard Pörksen)

