Dr. Christoph von Marschall |
Journalist, US-Experte, Historiker
Dr. Christoph von Marschall ist preisgekrönter Journalist und als Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Berliner „Tagesspiegel“ ein gefragter Experte für transatlantische Beziehungen und Deutschlands Rolle in der Welt. Er war bei der Badischen und Süddeutschen Zeitung, bevor er 1991 zum „Tagesspiegel“ wechselte. Er begleitete die Integration der mittelosteuropäischen Staaten in die EU und NATO und ist als Osteuropa-Kenner bekannt.
Von 2005 bis 2013 arbeitete Christoph von Marschall als USA-Korrespondent in Washington. Er war der einzige deutsche Zeitungsjournalist im White House Press Corps seit Barack Obamas Amtsantritt und hatte auch bei Donald Trumps erster Amtszeit Zugang zum Weißen Haus. Seine Arbeiten wurde vielfach ausgezeichnet: 2025 erhält er den Karl-Klasen-Preis. Seine Obama-Biografie, die in mehrere Sprachen übersetzt wurde und sein Buch „Was ist mit den Amis los?“, das typische deutsche Fehlerwartungen an die USA anschaulich schildert und Phänomene wie Trump erklärt, waren Bestseller. Seine schonungslose Analyse „Wir verstehen die Welt nicht mehr. Deutschlands Entfremdung von seinen Freunden“ wurde sehr gelobt. Neben seiner Tätigkeit für den Tagesspiegel ist Christoph von Marschall Gast im ARD-Presseclub und der Phoenix-Runde, kommentiert im Deutschlandfunk und im WDR und ist stellvertretender Vorsitzender des Berliner Presse Club e.V.
Der renommierte Journalist und Experte ist gefragter und geschätzer Redner. Anschaulich und auch für Laien verständlich ordnet er das Weltgeschehen, geopolitische Ereignisse und die Entwicklungen in den USA und ihre Auswirkungen auf Europa und das Verhältnis zu China ein. Mit klarer Haltung zeigt er die Herausforderungen und Handlungsansätze auf. Im März 2025 erschien sein neues Buch Der schwarze Dienstag. Warum ein krieg mit Russland droht und wie die Bundesregierung ihn verhindern kann.


© Daniel Willinger